Rauchen und Alkoholkonsum sowie Klima und Sonnenbestrahlung sorgen für vermehrte Faltenbildung und die meist gegen die Außenwelt durch Kleidung nicht geschützte Gesichtshaut reagiert mit der Bildung von Gesichtsfalten. Austrocknung durch den natürlich sinkenden Wassergehalt im Gewebe sowie eine Verarmung an elastischen Fasern tragen ebenso zu Gesichtsfalten bei wie die Wirkungen der Gesichtsmimik.
Permanent herabgezogenen Mundwinkel bewirken bleibende Nasolabial-Falten, häufiges Lächeln fördert bedauernswerterweise nicht nur soziale Kontakte, sondern auch Gesichtsfalten um die Augen und von der Nase zu den Mundwinkeln und durch oftmals zusammengezogene Augenbrauen manifestiert sich die senkrechte Zornesfalte. Die Bildung von Lippenfalten wird durch den oftmaligen Zug an der Zigarette ebenso begünstigt wie durch genetische Veranlagung, die sich übrigens für Frauen betreffend Mundfalten nachteilig auswirkt. Gesichtsfalten sind meist Charakterfalten, lassen das Gesicht aber oft wesentlich älter aussehen.
Die Angebote der Kosmetikindustrie zur Bekämpfung von Gesichtsfalten sind vielfältig und reichen von schlichten feuchtigkeitsspendenden Cremen bis zu Anti-Aging Produkten mit straffenden und erneuernden Effekten. Für Schutz während des Tages, für Regeneration während der Nacht, spezialisiert auf jede faltengefährtete Gesichtspartie ist die Auswahl schwer zu überschauen. Auch Massagen zur Milderung von Gesichtsfalten sollen einen Anti - Aging Effekt erzielen.
Gegen mimik- oder altersbedingte Gesichtsfalten hilft beispielsweise das Einspritzen von Collagen. Bei Collagen handelt es sich um einen körpereigenen Stoff, der mit der Zeit aber wieder abgebaut wird und daher regelmäßige Korrekturen notwendig macht. Weil die Gesichtsfaltenunterspritzung wiederholt werden muss, wählen viele PatientInnen den Facelift mit Hautschnitt. Diese operativen Eingriffe sollen wohlüberlegt und jedenfalls ausführlich mit kompetenten, erfahrenen plastischen Chirurgen besprochen sein.