Laut Statistiken kann man feststellen, dass die Nachfrage an ästhetischen Brustoperationen in den letzten Jahren um ein Vielfaches gestiegen ist. Dieses Beweist auch die Tatsache, dass allein in Deutschland jährlich über 20.000 Implantate aus Silikon eingesetzt werden. Auch das durchschnittliche Alter der Patienten sinkt von Jahr zu Jahr. So sind die meisten Frauen, die sich für eine derartige Operation entscheiden meist unter 25 und rund 2 Prozent sind noch minderjährig.
Natürlich werden nicht nur Frauen operiert, die ihren Busen zu klein finden. Auch Patienten, denen die Brust nach einer Krebserkrankung amputiert werden musste, können durch die Durchführung einer Brustoperation wieder in den Alltag zurück finden.
Für die hohen Kosten, die durch diese OP entstehen, sind unter anderem die verwendeten Implantate aus Silikon verantwortlich. Alleine die Herstellung der Implantate kostet bis zu 800 Euro pro Paar. Da die verwendeten Implantate im Alltag viel aushalten müssen, durchlaufen sie natürlich strengen Testphasen. Diese simulieren Stütze oder exzessive körperliche Anstrengung.
Die Brustoperation wird in der Regel unter Vollnarkose in einer Klinik durchgeführt. Ein Schnitt in der Region des Brustgewebes ermöglicht das Anheben der Haut. Anschließend bildet der Facharzt eine Tasche, die Platz für das Silikonimplantat schafft. Es folgt die Einführung des Implantats. Dieses wird unter den Brustmuskel eingeschoben. Für den Fall, dass weniger Fettgewebe vorhanden ist, kommt das Implantat über den Muskel. Da der notwendige sich Schnitt unter der Brust befindet, ist im Nachhinein die Narbe nicht sichtbar beziehungsweise äußerst unauffällig.
Auch bei einer Brustoperation können einige medizinische Risiken nicht ungenannt bleiben. Eines dieser Risiken ist unter dem Begriff Kapselfibrose bekannt. Hierbei handelt es sich um eine Verhärtung der Brust, die durch den Fremdkörper ausgelöst wird. Zudem gibt es noch ästhetische Risiken, wie beispielsweise nicht symmetrische Brüste.