Auch die Reduzierung von altersbedingter Hauterschlaffung ist ein Anwendungsgebiet. In diesen Fällen kommt dann eine Bauchstraffung in Frage. Selbstverständlich sollte eine solche Operation ausschließlich von entsprechend ausgebildeten Fachärzten vorgenommen werden. Diese Fachärzte führen die Bezeichnung „Facharzt für plastische Chirurgie". Selbsternannte kosmetische oder ästhetische Chirurgen verfügen dagegen nicht über eine entsprechende Facharztausbildung.
Für die Bauchstraffung kommen verschiedene Methoden in Betracht. Ein eher einfacher Eingriff ist eine sogenannte partielle oder teilweise Bachstraffung, bei der es möglich ist, dass der Patient lokal anästhesiert, also betäubt wird und nur in einem leichten Dämmerschlaf liegt. Allerdings ist es nicht häufig möglich, diese weniger umfangreiche Operation auszuführen. Denn für die meisten Patienten kommt eher eine vollständige Bauchdeckenstraffung in Betracht. Diese Methode wird fachlich als totale Abdominoplastik bezeichnet.
Hier ist die Operation äußerst umfangreich und dauert in der Regel etwa drei Stunden und wird in einer Klinik vorgenommen. Wie bei der teilweisen Bauchstraffung auch, werden die Hauptschnitte in den Bereich des Schamhaaransatzes gelegt, so dass von einer späteren Narbe möglichst wenig zu sehen ist. Allerdings sind noch zusätzliche Schnitte am Bauchnabel erforderlich, da dieser von der Hautdecke gelöst wird. Nach der Bauchstraffung wird dann an neuer Stelle ein Durchgang durch die Haut für den Nabel gelegt. Bei dieser Operation ist sehr viel Sorgfalt erforderlich, insbesondere auch in der Verbindung der Hautstellen, damit keine entstellenden Narben auftreten. Eine gute Nachsorge ist für alle diese Schönheitsoperationen unbedingt erforderlich. Abschließend sei noch die Methode des Bodylifting genannt. Hier wird nicht ausschließlich die Bauchdecke gestrafft, sondern zudem auch die umliegenden Regionen von Hüften und Oberschenkeln, so dass ein deutlich verändertes Körperbild entsteht.