Bei der Vibrationslipolyse wird das Fettgewebe durch eine Mischung aus Kochsalzlösung und einem örtlichen Betäubungsmittel aufgeweicht und betäubt. Die Vibrationskanüle wird unter die Hautoberfläche eingeführt. Durch Vibration der Absaugkanüle wird das Absaugen von Fett erleichtert. Die Schwingungen sind elektronisch gesteuert und bis zu 80 mal pro Sekunde. Für die elektronische Steuerung hilft ein kleiner Elektromotor bzw. ein druckluftgetriebenes Handstück. Dieser kleine Elektromotor lässt die Vibrationskanülen schwingen. Auf diesem Wege werden Fettzellen bzw. das Fettgewebe schneller aus dem Gewebe in die Kanüle gerüttelt.
Vibrationslipolyse ist eine gewebeschonende Anwendung. Die Haut kann sich im Anschluss besser straffen. Verletzungen von Nerven, Lymphgefäßen oder Blutbahnen werden durch die elektronisch gesteuerten Schwingungen minimiert. Nach der OP ist mit weniger Schmerzen und weniger Blutungen zu rechnen. Damit werden gute Ergebnisse erzielt und das Risiko ist geringer. Der Patient liegt bei vollem Bewusstsein, d. h. ohne Vollnarkose, auf dem OP-Tisch und kann sich bewegen oder auch aufstehen, wenn er es möchte. Es findet beim Patienten nur eine örtliche Betäubung statt.
Vorteilhaft ist, dass das Resultat des Fettabsaugens während des Eingriffs unter Kontrolle steht und bei Bedarf sofort eine Korrektur vorgenommen werden kann. Damit kann der Patient ohne Verzögerung das sichtbare Ergebnis anblicken. Die Genesung ist relativ zügig. Bereits 24 Stunden nach der Fettabsaugung OP ist der Patient wieder wohl auf und kann meistens nach zwei Tagen seine Arbeit wieder aufnehmen. Selbst komplizierte Körperteile, wie z. B. im Bereich des Knöchels, am Knie oder ein Doppelkinn, kann eine Behandlung vorgenommen werden und es kann eine optimale Korrektur vorgenommen werden. Der Gesamtanblick auf das Ergebnis bzw. auf die ehemalige Problemzone wird positiv überraschen.