Die Haut sollte im Voraus ordentlich gepflegt werden und der Patient sollte nach Möglichkeit auf Medikamente verzichten, ebenso wie auf Alkohol und Nikotin. Zur Sicherheit kann der Patient etwa vier Wochen vor einer Oberarmstraffung Eigenblut spenden, falls es zur besserern Heilung oder bei Komplikationen benötigt wird.
Vor der Oberarmstraffung werden ersteinmal die betreffenden Hautpatien vermessen, markiert und desinfiziert. Danach erfolgt die Narkose, welche von einem spezialisiertem Anästhesisten durchgeführt wird. Wärend der Oberarmstraffung werden bestimmte Lösungen injiziert, die zur Blutstillung dienen und erst danach beginnt der Chirurg mit der Operation. Zuerst wird das überschüssige Fettgewebe inklusive Haut enfernt, wobei ab und zu eine Fettabsaugung hilfreich ist, danach wird die Wunde wieder zugenäht, so dass die Haut sich automatisch strafft. Anschließend erhält der Patient einen Wundberband, während er noch in Narkose liegt. Sobald die betreffende Person aufgewacht ist, bekommt sie Schmerzmittel zur Linderung und Thrombosestrümpfe oder Medikamente zur Vorbeugung von Blutgerinsel verabreicht.
Die Heilung nach einer Oberarmstraffung dauert ca. zwei bis drei Wochen. In dieser Zeit ist es sinnvoll, die Wunde mit Salben und leichten Kompressen zu behandeln, welche der Patient auch noch nach dieser Zeit benutzen sollte. Die Fäden lösen sich nach einigen Wochen von selbst, oder werden in dieser Zeitspanne von dem behandelnden Arzt bei der Nachkontrolle, entfernt. Der Betreffende sollte seine Arbeit nach einer Oberarmstraffung ca. drei Wochen ruhen lassen und erst langsam wieder beginnen den Arm zu beanspruchen.
Falls der Patient an bestimmten Erkrankungen, wie zum Beispiel Venenstauung oder Gefäßerkrankungen leidet, sollte er es dem Arzt noch vor der Oberarmstraffung mitteilen. Ebenso müssen Allergien und regelmäßige Medikamenteneinnahmen beachtet werden, da es sonst wärend der Oberarmstraffung zu Komplikationen kommen kann. Doch der Chirurg untersucht den Betroffenden in Voraus von Kopf bis Fuß, um allen möglichen Risiken aus dem Wege zu gehen.
Leider muss der Patient den gesammten Betrag selber bezahlen und bekommt keinen Zuschuss von der Krankenkasse, da es sich bei einer Oberarmstraffung um sogenannte Schönheitsoperation handelt.