Durch die Faltenunterspritzungen werden diese Falten unsichtbar gemacht, indem sie durch Füllmaterial aufgepolstert werden. Dazu kann Eigenfett genommen werden, dass in einem vorherigen Schritt durch Fettabsaugung am Bauch, Gesäß, Bein entnommen wurde. Diese Methode eignet sich besonders um möglichen Allergien vorzubeugen. Eine andere Methode bieten Fremdmaterialien wie Botox, Kollagen, Hyaloronsäure, usw.
Diese werden wie das Eigenfett in winzigen Kanülen unter die Haut gespritzt. Bereits geringe Menge heben die Haut an der Falte an und erzeugen somit beste Ergebnisse. Besonders Falten auf der Stirn, Zornisfalten, Lachfalten und Falten um die Augen können wesentlich verbessert werden und erzeugen ein frischeres, strafferes Gesichtsbild in wenigen Minuten. Die Wirkung durch Faltenunterspritzung ist so postiv und zufriedenstellend, dass Patienten nur noch in den wenigsten Fällen direkt zu einem operativen Facelifting greifen.
Der Eingriff findet in der Regel ambulant statt und dauert nur 30 - 60 Minuten. Es wird meist auf eine örtliche betäubung verzichtet. Die Einspritzungen sind je nach Region gut erträglich. Auf Wunsch des Patienten kann jedoch eine lokalen Anästhesiecreme oder einem Spray angewendet werden. Anschließend kommt es zu geringen Schwellungen und Rötungen, die jedoch rasch abklingen. Für etwa 24 Stunden sollte man kein Makeup auftragen, kei Solarium- oder Sonnenbad nehmen, die Haut nicht übermäßig oft berühren und auf Alkohol verzichten. Ein stationärer Aufenthalt ist nicht nötig. Da sich das Füllmaterial jedoch innerhalb von 4-6 Monaten automatisch wieder abbaut, sind regelmäßige Nachbehandlungen erforderlich.
Vor jedem Eingriff sollten die Vor- und Nachteile des jeweiligen Füllmaterials genau besprochen werden. Eventuelle allergische Reaktionen können durch Allergietests vermieden werden. Die Kosten für Faltenunterspritzungen belaufen sich je nach Füllmaterial und Menge zwischen 180 - 900 Euro.