Neben dieser Operationsmethode gibt es noch weitere Anwendungen in der Schönheitschirurgie, die das gleiche Ziel verfolgen. Eine davon ist das Botox, ein Nervengift, dass dafür sorgt, dass die Gesichtsmukulatur verkrampft.
Beim Gesichtlifting wird ein längerer Schnitt vor dem Ohr und am Haaransatz ausgeführt. Der Chirurg achtet dabei darauf, dass der Schnitt an Stellen sitzt, an denen eventuell zurückbleibende Narben nicht auffallen. Die Gesichtshaut wird dann in Richtung der Schnitte gezogen. Überschüssige Haut wird entfernt. Beide Schnittstellen werden mit einer speziellen Methode miteinander vernäht und verheilen. Im Idealfall ist nach Abheilen der Wunden von den Schnitten nichts mehr zu sehen.
Wie bei jeder anderen Operation können auch beim Gesichtslifting Zwischenfälle auftreten. Während der Operation, die unter Vollnarkose durchgeführt wird, kann es zu Herz- und Kreislaufproblemen kommen, bis hin zum Herzstillstand. Nach dem Gesichtslifting kann es an der Narbe zu Entzündungen kommen, die das Operationsergebnis gefährden. Schlechte Arbeit des Chirurgen kann dazu führen, dass dauerhafte Schmerzen vorhanden sind. Auch die Narbe selbst kann, wenn sie falsch ausgeführt wurde, hart werden. Die Gesichtszüge können nach einem Gesichtslifting unnatürlich wirken und in seltenen Fällen ist zu sehen, dass die Gesichtshaut nach hinten gezogen wurde.
An oberster Stelle stehen psychische Probleme. Mangelndes Selbstbewusstsein kann zu einer dauernden Beschäftigung mit dem Aussehen führen. Auch Probleme mit dem Älterwerden spielen oftmals eine große Rolle. Die Menschen wollen oftmals einem Schönheitsideal entsprechen, das von der Gesellschaft vorgegeben wird. Subjektiv erleben die Patienten die Operation als erleichternd. Sie fühlen sich meistens besser. Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen werden subjektiv gestärkt. Oftmals ist die Operation Folge des Strebens nach Anerkennung.