Es gibt viele verschiedene Ursachen für Narben. Ob durch einen Unfall, Verbrennungen, Krankheit oder durch entfernung von Muttermalen usw. Je nach Hautstruktur und Hautstelle entwickeln sich Narben sehr unterschiedlich. An Körperstellen mit hoher Hautspannung werden Narben meist breiter. Andere Regionen der Haut ermöglichen eine schöne Narbenbildung, andere werden widerrum erhaben und wulstig (Keloide).
Narbenkorrekturen werden meist ambulant und unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Der behandelnde kosmetische Chirurg wird sich die Narbe genau ansehen und dann die richtige Behandlungsmethode wählen. Hoch-frequente Schleifgerät ermöglichen ein Abschleifen der obersten Hautschichten und damit einer Verbesserung der Narbenstruktur. Diese werden oft bei Narben im Gesichtsbereich verwendet.
Störende Keloide und hypertrophobe Narben können durch eine Injektionsbehandlung verbessert werden. Hilft das nicht, können die Keloide operativ entfernt werden. Dabei wird die Hautpartie herausgeschnitten und anschließend verschließt der Arzt die Stelle mit speziellen Nahttechniken (zum Beispiel Z-Plastik). diese Techniken ermöglichen eine schöne Heilung. Oftmals muss die Behandlung jedoch widerholt werden, da die Keloide sich erneut bilden können.
Andere Narben können mit Hautlappenplastik oder einem Transplantat verbessert werden. Dazu werden die Narben herausgeschnitten und mit einem Hautstück bedeckt, welches an einer unauffälligen Körpersteller entnommen wurde.
Die Preise für diese Schönheitschirurgie bei Narbenkorrekturen belaufen sich je nach Methode von 150 - 800 Euro.
Auch ohne operativen Eingriff gibt es heute Silikongels oder - pflaster zu kaufen. Diese müssen mindestens 4-6 Monate täglich auf die Narben gegeben werden. Die Narben sollen anschließen flacher und heller werden. Zudem bietet Hautärzte oder Kosmetiker/inen chemische Peelings an, mit denen die Narbenstruktur verbessert werden kann. Eine andere Methode ist permanent Makeup oder Camouflage. Es ermöglich die Anpassung der Hautfarbe, so dass die Narbe optisch nicht mehr so hervorsticht. Diese alternativen Behandlungsmethoden sollten jeweils mit Ihrem Arzt besprochen werden.